Samstag , 22 Juli 2017
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Werde ein digitaler Nomade und tue was du liebst – du wirst nie wieder arbeit

Werde ein digitaler Nomade und tue was du liebst – du wirst nie wieder arbeiten

Seit einigen Jahren kursiert ein Begriff in der Presse, der die Arbeitswelt wandeln will. Der „digitale Nomade“, einst nur ein Wunschtraum, drängt sich mehr und mehr in das Bewusstsein.

Digitale Nomaden sind die Dienstleister der Zukunft

Das Nomadenleben, also das Reisen von Ort zu Ort, war das Vorbild für diesen Begriff. Es geht um einen Menschen, der seine Arbeit ortsungebunden, nur bewaffnet mit einem Notebook, einem Smartphone und einem Tablet, erledigen kann. Vorzugsweise arbeiten diese Menschen, die aufgrund ihrer Arbeitsmittel, digitale Nomaden genannt werden, mit Texten und dem Internet. Sie schreiben in Blogs, sind journalistisch tätig oder Webdesigner.

Digitaler Nomade
Foto: pixabay.com

Digitale Nomaden sind Lebenskünstler

Im Gegensatz zu den Reisenden der Vergangenheit, halten digitale Nomaden immer einen Kontakt zu ihren Auftraggebern und der sogenannten Homebase. Sie verankern ihr Gewerbe in einer steuerlich vorteilhaften Gegend, leben in einem Land, das eine reizvolle Umgebung bietet, aber einen Auskommen für ein minimales Gehalt ermöglicht. Sie reduzieren die Last, die mit sich nehmen, und überbrücken Landesgrenzen und Zeitunterschiede mit der ständigen Erreichbarkeit durch das Internet.

Digitale Nomaden setzen auf das passive Einkommen

Seit das Internet begonnen hat , die Welt zu umspannen und auch die kleinsten Dörfer einzunehmen, fällt es den digitalen Nomaden wesentlich leichter den Kontakt zu ihren Webseiten und Auftraggebern zu halten. Im Gegensatz zum Beginn dieses Jahrtausends ist es heute fast an jedem Strand, in jedem Hotel und in allen angesagten Cafés möglich einen Wifi-Hotspot zu nutzen. Trotzdem müssen vor allem ortsungebundene, reisende Menschen Rücklagen bilden, die es ihnen ermögliche auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, ihren Lebensstil beizubehalten. Dazu dienen ihnen Einkommen, die nicht abhängig von ihrer Arbeit sind. Einkommen, die quasi erfolgen, wenn sie schlafen, kein Netz zur Verfügung haben oder sich eine Auszeit gönnen. Die sogenannten passiven Einkommen ermöglichen ihnen dieses. Es ist eine Einkommensquelle, die auf Aktien, Bücher, Songs (also Tantiemen im weitesten Sinne), Immobilienbesitz (Miete), Rente oder dem wertsteigernden Handel mit lokalen Dingen über das Internet, beruht.

Digitale Nomaden arbeiten anders

Ein großer Vorteil des Nomadendaseins ist oftmals der Zeitunterschied zwischen dem bereisten Land und der lokalen Uhrzeit des Auftraggebers. Da dieser sich in einer ganz anderen Zeitzone befindet, kann er zum Beispiel des Abends einen Auftrag zu einer Texterstellung an einen digitalen Nomaden senden, so daß dieser bereits in der darauffolgenden Nacht eine Arbeit präsentieren kann, die seinem Auftraggeber am Morgen vorliegt. Digitale Nomaden verändern damit das Arbeitsverhältnis, machen die Welt zu einem sprichwörtlichen Dorf und lösen lokale Hemmnisse auf. Und sie beschleunigen damit so manchen Arbeitsprozess. Tatsächlich arbeiten digitale Nomaden also nicht weniger. Sie arbeiten anders.

Digitale Nomaden haben mehr Freizeit

Diese Überschrift stimmt nicht, denn es ist nicht die Freizeit, die ein digitaler Nomade als einen Mehrwert hat, sondern es sind die Übergänge zwischen Arbeit und Freizeit, die oftmals wegfallen. Es gilt immer der eine Leitspruch, der die digitalen Nomaden um die Welt treibt, sie an die schönsten Strände bringt und ihrem Leben eine beneidenswerte Leichtigkeit geben kann: „Tue was du liebst, und du wirst nie wieder arbeiten.“

Wer des Abends aus dem Internetcafe, oder dem Büro mit der Kurzmiete tritt, und auf einer Rambla flanieren kann, merkt gar nicht mehr, dass dieses ein Arbeitstag war.

 

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